eine neue Vision der Kunst

Die Rolle der Musik (2)

Seit jeher bestand die Rolle der Musik darin, den Menschen daran zu erinnern, dass er nicht einfach nur ein irdisches, physisches Wesen ist, sondern dass seine wahre Heimat sich oben, in der Welt der Seele und des Geistes befindet. Denn wir sind Seelen, die in der physischen, konkreten Welt platziert sind, um dort eine Lehre zu machen. Und diese Lehre stellt genau diese Domäne dar, von der die Musik zu uns spricht, von der Erlangung von Eigenschaften moralischer, innerer Ordnung. Die Musik beruht auf den Prinzipien wie dem Maß, der Harmonie, dem Gleichgewicht oder der Schönheit. Dies sind alles Qualitäten und Tugenden, die mit dem inneren Leben verbunden sind. Natürlich wenden wir im Alltag diese Kriterien zur Evaluation unserer musikalischen Vorlieben nicht unbedingt und nicht ständig an ; Eine Musik spricht uns an oder spricht uns nicht an, und doch ist es bei näherer Analyse so.

Die Welt der Musik, und dies war den alten Griechen nicht entgangen, gründet auf Kräften, die wir Prinzipien nennen können, und die selbst verbunden sind mit moralischen Tugenden. In diesem Sinn ist eine Tugend nichts anderes, als ein Prinzip oder ein Gedanke, das/der auf die psychische, emotionale Ebene übertragen wurde. Das Prinzip der Tiefe kann auf diese Weise auf der inneren Ebene zur Bildung von moralischen Eigenschaften führen, wie der Nichtverurteilung, dem Verständnis oder der Toleranz ; dies der Weite wird Großzügigkeit, die Geduld oder das Wissen, wie man vergibt hervorbringen. Ihre Verbindung mit der Musik gründet darin, dass die Welt der Musik oben bewohnt ist von Kräften oder Geistern, die Träger dieser Prinzipien und ihrer entsprechenden Tugenden sind, und die dann versuchen, sich in der sichtbaren, irdischen Welt durch das menschliche Reich zu konkretisieren.

Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass die Schwingungsrate auf der Erde viel niedriger ist, als in der Welt oben. Anders gesagt, es ist für die höhere Welt des (spirituellen) Lichts nicht leicht, ihre Inspiration in der inkarnierten Welt hier unten auszugießen, aus dem einfachen Grund, weil die Schwingungen nicht miteinander korrespondieren. Wenn jedoch bestimmte Konditionen erfüllt sind, kann die konkrete, inkarnierte Welt zu einem Gefäß einer schönen Form der Schöpfung werden. Eine dieser Konditionen besteht ganz einfach in der Sache, mit seinem ganzen Wesen und einer respektvollen Haltung nach dieser so viel höheren Welt, als die unsrigen zu streben. Es ist unmöglich eine Inspiration höherer Ordnung, eine Göttliche Inspiration zu erhalten, wenn man den wahren Wert des Geschenkes, das uns gemacht wird, und die Welt, aus der es kommt, nicht wertschätzt.

Dies ist daher die erste Bedingung, die zu erfüllen ist, um den beiden Welten zu erlauben, sich anzunähern. Die zweite besteht in der Uneigennützigkeit, auf einer reinen und uneigennützigen Liebe.

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